Glossar
Brustvergrößerung mit Eigenfett
Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett, auch Lipofilling genannt, entnimmt die Operateurin oder der Operateur per Liposuktion (Fettabsaugung) Fettgewebe aus einer Spenderregion wie Flanken oder Oberschenkeln, bereitet es auf und spritzt es fächerförmig in mehreren Schichten in die Brust. Das Verfahren kommt ohne Fremdkörper aus, setzt aber ausreichende körpereigene Fettreserven voraus.
- Begriff
- Brustvergrößerung mit Eigenfett
- Stand
- 11. September 2026
Was dahinter steckt
Nach Angaben der DGÄPC ist für das Verfahren meist ein Body-Mass-Index über 19 erforderlich, damit genügend Spenderfett zur Verfügung steht. Rauchen sollte mindestens vier Wochen vor und nach dem Eingriff vermieden werden, weil Nikotin die Durchblutung und damit die Einheilung der transplantierten Fettzellen verschlechtert.
Der Eingriff selbst dauert laut DGÄPC etwa 60 bis 120 Minuten. Patientinnen gelten danach nach zwei bis drei Tagen wieder als gesellschaftsfähig, nach drei bis fünf Tagen als arbeitsfähig, Sport ist meist nach zwei bis drei Wochen wieder möglich. Das endgültige Ergebnis zeigt sich, wie bei der Implantatmethode, nach rund drei Monaten.
Siehe auch
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Brustvergrößerung mit Eigenfett, DGÄPC (Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie),
Einsatz von Sprachmodellen
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Stand dieser Angaben: 11. September 2026.