Brustchirurgie

Glossar

Implantatlage (subglandulär, submuskulär, Dual Plane)

Die Implantatlage beschreibt, wo während der Operation die Implantattasche gebildet wird: subglandulär beziehungsweise präpectoral direkt über dem Brustmuskel, submuskulär beziehungsweise subpectoral vollständig darunter, oder im Dual-Plane-Verfahren als Kombination, bei der nur der obere Implantatanteil vom Muskel bedeckt bleibt, der untere nicht.

Begriff
Implantatlage (subglandulär, submuskulär, Dual Plane)
Stand
11. September 2026

Was dahinter steckt

Die subglanduläre Lage gilt als technisch einfachere Variante mit kürzerer Operationsdauer, die submuskuläre Lage bietet nach Einschätzung der Fachgesellschaften oft eine stabilere Langzeitform mit weniger sichtbarem Implantatrand. Die Dual-Plane-Technik verbindet beide Prinzipien und ist heute eine gängige Form der Implantation unter dem Muskel.

Welche Lage gewählt wird, hängt von der Dicke des vorhandenen Drüsen- und Fettgewebes ab: Je dünner das Weichteilgewebe, desto eher wird eine zusätzliche Muskelbedeckung gewählt, um Implantatränder zu kaschieren und das Risiko einer Kapselfibrose zu beeinflussen.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Brustvergrößerung / Mammaaugmentation vom Facharzt, DGÄPC (Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie),

Einsatz von Sprachmodellen

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Korrekturweg

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Stand dieser Angaben: 11. September 2026.