Brustchirurgie

Glossar

Nachsorge nach einer Brust-OP

Zur Nachsorge nach einer Brustoperation gehört üblicherweise das Tragen eines speziellen Stütz-BHs über sechs bis acht Wochen, teils ergänzt durch einen sogenannten Stuttgarter Gürtel, eine zusätzliche Kompression am oberen Rand der Brust. Das endgültige ästhetische Ergebnis lässt sich nach Angaben der Fachgesellschaften erst nach rund drei Monaten beurteilen, wenn Schwellungen vollständig abgeklungen sind.

Begriff
Nachsorge nach einer Brust-OP
Stand
11. September 2026

Was dahinter steckt

In dieser Zeit sind körperliche Schonung, der Verzicht auf starke Belastung der Brustmuskulatur und regelmäßige Kontrolltermine bei der behandelnden Praxis üblich. Bei einer Eigenfetttransplantation gelten nach DGÄPC-Angaben kürzere Fristen: gesellschaftsfähig nach zwei bis drei Tagen, arbeitsfähig nach drei bis fünf Tagen, Sport nach zwei bis drei Wochen.

Weil Implantate keine Dauerimplantate sind und mit der Zeit ein Risiko für Ruptur oder Kapselfibrose besteht, empfiehlt das BfArM, Kontrolltermine auch Jahre nach der Operation regelmäßig wahrzunehmen, nicht nur in den ersten Wochen der Nachsorge.

Siehe auch

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Brustvergrößerung / Mammaaugmentation vom Facharzt, DGÄPC (Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie),
  2. Brustimplantate aus Silikon: Allgemeine Hinweise und Risiken, BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte),

Einsatz von Sprachmodellen

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Stand dieser Angaben: 11. September 2026.