Glossar
Implantatfüllung (Silikongel und Kochsalzlösung)
Brustimplantate werden entweder mit kohäsivem, in sich selbst haftendem Silikongel gefüllt oder, deutlich seltener, mit steriler Kochsalzlösung. Silikongel gilt als Standard, weil es sich natürlicher anfühlt und bei einem Defekt der Hülle im Gewebe verbleibt statt sofort auszulaufen wie Kochsalzlösung.
- Begriff
- Implantatfüllung (Silikongel und Kochsalzlösung)
- Stand
- 11. September 2026
Was dahinter steckt
Nach Angaben der DGÄPC sind moderne Implantate mit Silikongel gefüllt, das in sich selbst haftet; Varianten mit flüssigerem Silikon oder mit Kochsalzlösung kommen nur in sehr seltenen Fällen zum Einsatz. Kochsalzimplantate haben sich in Europa, anders als in Teilen der USA, auf breiter Front nicht durchgesetzt.
Bei einem Riss der Hülle verhält sich Kochsalzlösung anders als Silikongel: Sie tritt aus und wird vom Körper aufgenommen, die Brust verliert dadurch sichtbar und rasch an Volumen, während eine Silikonruptur häufiger als stille Ruptur ohne spürbare Symptome verläuft.
Siehe auch
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Brustvergrößerung / Mammaaugmentation vom Facharzt, DGÄPC (Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie),
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Stand dieser Angaben: 11. September 2026.