Brustchirurgie

Glossar

Implantatruptur

Eine Implantatruptur ist ein Riss der Implantathülle. Sie verläuft oft als stille Ruptur ohne spürbare Symptome, manchmal bemerkbar durch eine veränderte Brustform oder -größe. Brustimplantate aus Silikon sind keine Dauerimplantate: Mit steigendem Implantatalter nimmt die Wahrscheinlichkeit eines Defekts deutlich zu.

Begriff
Implantatruptur
Stand
11. September 2026

Was dahinter steckt

Nach Angaben des BfArM liegt die durchschnittliche Rupturrate nach aktuellem Kenntnisstand bei etwa 10 Prozent nach 10 Jahren, sie schwankt aber stark zwischen einzelnen Produkttypen und kann deutlich höher oder niedriger liegen. Einfluss auf die Haltbarkeit haben unter anderem die Zahl vorheriger Eingriffe und ob die Implantation ästhetisch oder rekonstruktiv erfolgte.

Weil eine Ruptur ohne Symptome verlaufen kann, empfiehlt das BfArM, Kontrolltermine bei der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt regelmäßig wahrzunehmen und gemeinsam zu besprechen, ob ein Implantatwechsel angezeigt ist. Die Entscheidung für ein Brustimplantat zieht deshalb in aller Regel weitere Eingriffe im Lauf des Lebens nach sich.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Brustimplantate aus Silikon: Allgemeine Hinweise und Risiken, BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte),

Einsatz von Sprachmodellen

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Korrekturweg

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Stand dieser Angaben: 11. September 2026.